"Verdient macht sich da der Karin Kramer Verlag mal wieder mit seiner soeben begonnenen neuen Werkauswahl Ausgewählte Schriften von Michael Bakunin ... Auf die nächsten Bände dürfen wir gespannt sein."
(Listen, Nr. 40, 1995, S. 24 f.)
"Der Herausgeber Eckhardt hat für erhellende Anmerkungen und ein Register gesorgt, der Karin Kramer Verlag für eine ansprechende äußere Aufmachung. Beides unterscheidet sich ausgesprochen angenehm von den wissenschaftlich unzulänglichen Editionen, die früher leider auch für die Klassiker des Anarchismus oftmals die Regel waren."
(Zeitschrift für Politikwissenschaft, Nr. 3, 1996)
" ... die jüngst im Berliner Karin Kramer Verlag begonnene Edition der 'Ausgewählten Schriften' von Michael Bakunin ... setzt in ihrer sachkundigen und liebevollen Bearbeitung Maßstäbe für den deutschsprachigen Raum."
(Büro für anarchistische Diskussion, Nr. 3, August 1996)
"Einen grossen editorischen Glücksfall ... bilden die vier nun vorliegenden Bände der Werkausgabe des Karin Kramer Verlags. Die Ausgabe wird betreut von Wolfgang Eckhardt. Er liefern nicht nur philologisch zuverlässige Texte, sondern auch Einleitungen und Kommentare, die sich auf der Höhe der Forschung bewegen. Nach den ersten Bänden, die Bakunins 'Gott und der Staat' (1871), seine Aufsätze zum Dresdener Aufstand (1849) und seine Schrift über 'Russische Zustände' (1849) enthalten, bringt der zuletzt erschienene eine sorgfältig edierte und klug kommentierte Fassung von 'Staatlichkeit und Anarchie' (1873). Jenseits des politischen Handgemenges zwischen Marx und Bakunin vor hundert Jahren belegt die Lektüre dieser Schrift Bakunins dessen Bedeutung für die politische Philosophie. ... Hellsichtig kritisierte Bakunin 1873 autoritäre konservative Staaten genauso wie autoritäre sozialistische Diktaturen: 'Faktisch bedeuten sie beide das Gleiche; die Verwaltung einer Mehrheit durch eine Minderheit im Namen der angeblichen Dummheit Ersterer und der angeblichen Weisheit letzterer.' "
(Zürcher Tages-Anzeiger, 11. Oktober 1999)
"Entgegen auch von ak-Autoren gestreuten Gerüchten, die Bakunin für theoretisch unergiebig halten, sei empfohlen, seine Schriften neu zu lesen. Es entspricht der Theoriebildungstradition der deutschen Linken, sich mehr für die Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft, denn für eine Theorie der Revolution interessiert zu haben. Bakunin lesen wäre da ein kleines Gegengift. Wenn man in der Verlagslandschaft von Verdiensten sprechen will, so gebührt dies, was Bakunin angeht, mit Sicherheit dem Berliner Karin Kramer Verlag, der seit nunmehr einem Vierteljahrhundert die Schriften Bakunins in den verschiedensten Edition neu aufgelegt hat. Seit 1995 erscheinen die Ausgewählten Schriften, die von Wolfgang Eckhardt herausgegeben werden. Bisher sind vier der auf zwölf Bände angelegten Werkausgabe erschienen, unter ihnen die theoretischen Hauptwerke Bakunins Gott und der Staat und Staatlichkeit und Anarchie."
(ak - analyse & kritik, Nr. 432, 18. November 1999)
"Mit einer fast 100seitigen Einleitung des Herausgebers Wolfgang Eckhardt, über den Hintergrund der Exilrussen in der Schweiz um 1870, ihre Situation und ihre poltitische Arbeit sowie die Entstehung des Bakuninschen Buches ['Staatlichkeit und Anarchie'] wird ein informativer Einstieg geliefert. Der Herausgeber hat sich sehr viel Arbeit mit der Bearbeitung dieses Textes gemacht, so gibt es zahlreiche Anmerkungen mit Hintergrundinformationen usw. Und somit wohl die beste Ausgabe, die bisher im deutschsprachigen Raum erschienen ist."
(espero. Forum für libertäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, Nr. 21/22, November 1999)
"Eckpfeiler der deutschsprachigen Bakunin-Forschung"
(Contraste. Die Monatszeitung für Selbstorganisation, Nr. 183, Dezember 1999)
"Mit Akribie, wissenschaftlicher Sorgfalt und reichen Quellen wachsen langsam diese 'Ausgewählten Schriften' zur besten Bakunin-Ausgabe, die je in Deutschland erschienen ist, und gleichsam zu einem Bakunin entsprechenden Denkmal heran."
(Bulletin der Bibliothek der Freien, Nr. 1, Januar 2000)
"Doch 'Staatlichkeit und Anarchie' - obwohl seinerzeit als Band 1 einer umfangreicheren Arbeit angekündigt - enthält alles, was den Bakunin, wie wir ihn halbwegs kennen, ausmacht. Neben den grundlegenden Ideen des Anarchismus finden wir die Kritik am Marxismus bzw. dem autoritären Kommunismus, seine Thesen über die Aufgaben der revolutionären russischen Bewegung und seine Analyse eines starken deutschen Staates in Europa. ... Wolfgang Eckhardt [hat] in vorbildlicher Weise die Textanmerkungen noch erweitert auf 324. Sie geben Hintergrundinformationen zu Zeitgeschehen, Personen (mit bio- und bibliographischen Hinweisen) und mehr, um den Text auch für Menschen, die sich nicht mit Geschichte etc. beschäftigt haben, leichter verständlich zu machen, aber gleichzeitig spiegelt diese Arbeit auch den Stand der internationalen Bakunin-Forschung wieder. Ein Register kommt noch hinzu. Die Eckhardt'sche Akribie folgt in der Tradition eines Max Nettlau, was diese 'Ausgewählten Schriften' so wertvoll macht, und unser aller Unterstützung wert ist - eben auch zum eigenen Nutzen."
(da - direkte aktion, Nr. 137, Januar/Februar 2000)